Jahreshauptversammlung und Vorstandwahl
 

Bei der Jahreshauptversammlung 2012 wurde der alte Vorstand sowohl durch die Revisionskommission, als auch durch die anwesenden Vollmitglieder einstimmig entlastet. Wir wollen uns an dieser Stelle für die gute Arbeit in den letzten Jahren bedanken und dem neuen Vorstand, um den alten und neuen Vorsitzenden Uwe Michel, viel Erfolg und Spaß bei der Arbeit wünschen.
Neben den "alten Hasen" Gilda Massute (Schriftführer), Dennis Alsdorf (Finanzen), Christian Klose (Regatta) und Uwe Michel (Vorsitz), wurden folgende neue Mitglieder in den Vorstand gewählt.
Gerhard Spruch (2. Vorsitz), Jörg Höfer (Kultur), Wilfried Höfer (Arbeit) und Harald Klose (Jugend).
 

 
Weihnachtssegeln in Kirchmöser 2011 - Der ESVK 1928 e.V. segelt noch !
 


Im Eisenbahner Segelverein Kirchmöser 1928 e.V. wurde am 2. Weihnachtsfeiertag ein kurzfristiges Wintertrainingslager durchgeführt! Teilnehmer: 1 verrücktes Boot + eine Thermoskanne Glühwein. Der Segelkurs: Plauer See mit Spinnaker bei 3-4 Beaufort Richtung Brandenburg - Quenz. Vor dem RIVA - Stahlwerk ging es nach dem Einholen des Spinnakers über Steuerbord auf einen leichten Kreuzkurs mit kabbligem Wasser über den leeren Breitlingsee in Richtung Malge. Nach einer kurzen Aufwärmpause ging es bei gutem Halbwind aus Richtung Wusterwitz im Gleitflug in Richtung Kiehnwerder. Bei böigem Wind erreichte die Crew den Durchstich zwischen Kiehn- und Buhnwerder. Zu guten letzt gab es eine gute Kreuz entlang des Plauer Sees Richtung ESVK. Nach ca. zwei Stunden erreichten die Weihnachtssegler das Bootshaus ! Leider gab es bei diesem spontanen Segelevent nur ein (verlassendes) Polizeiboot sowie einige Enten als Zuschauer!
 
Die aktiven Segler des ESVK beenden die Segelsaison 2011 mit einen sportlichen Weihnachten und wünschen einen guten Rutsch ins neue Jahr und viele Wassersportlichen Höhepunkte im Jahr 2012!
 
Mit weihnachtlichen Grüßen Alexander & Mathias Kulik auf Ixylon XY3955

 
Hier noch ein paar Bilder vom See.
 

 
Kinderweihnachtsfeier 2011
 


Das Jahr 2011 neigt sich dem Ende zu, die Boote haben ihre Winterquartiere eingenommen und Weihnachten steht vor der Tür - jetzt wird es ruhig im Bootshaus des ESVK. Es sei denn der Weihnachtsmann ruft die Jüngsten des Vereins zur besinnlichen Weihnachtsfeier. Dann treten 17 quirlige Jungsegler nebens Eltern und/oder Großeltern auf den Plan und unterbrechen die Ruhe, um lautstark miteinander zu basteln, zu toben und den Vereinsweihnachtsbaum noch ein wenig zu verschönern. Zudem wurden gemeinsam, in Begleitung von Gitarre und Akkordeon, Weihnachtslieder gesungen. Als der Weihnachtsmann persönlich an die Tür klopft und begleitet von Glockengeläut den Saal betritt, wird es auf einmal doch wieder ganz still und die Kinder sehen freudig und teils etwas ängstlich der Bescherung entgegen. Hierbei wurden einige Gedichte und Lieder vorgetragen und es war auch für jeden ein Geschenk dabei. Nachdem der Weihnachtsmann wieder seiner Wege gegangen ist wurde das Kinderweihnachtsessen serviert. Zum Abschluss gab es noch eine schöne Weihnachtsgeschichte.
Vielen Dank an alle Weihnachtshelfer, welche den Kindern diese tolle Feier ermöglicht haben.
 
Hier noch ein paar Bilder vom Abend.  

 
Zwei neue Mitglieder
 


In der Mitgliederversammlung im September wurde Jannes Höfer, von den anwesenden Mitgliedern als Jugendmitglied aufgenommen. Damit ist der Sohn von Lisa Scharfe und Christian Höfer derzeit das jüngste Vereinsmitglied. Im gleichen Atemzug wurde auch Mutter Lisa als Mitglied aufgenommen.
 

 
ESVK Piratentag
 


Pünktlich um 9:30 Uhr kamen 13 Jungpiraten der Kita „Weltentdecker“ zum Piratentag auf das Gelände des ESVK. Die Kinder wurden vom Vereinskapitän persönlich begrüßt, der alle zur Verfügung stehenden Worte aufbringen musste um den kleinen Weltentdeckern zu erklären was genau ein Vereinspräsident ist und nebenbei unseren Verein vorgestellt hat. Im Anschluss konnten die Kinder bei spitzen Wetterbedingungen vom Zahlmeister Dennis die wichtigsten Seemannsknoten erlernen. Schiffsmädchen Luise erklärte am Optimisten wie ein Segelboot funktioniert und gab auch gleich ein paar gute Anfängertipps. Nachdem nun alle gut vorbereitet waren konnten sie unter Anleitung der Matrosen Simone, Annette und Anja einen kleinen Regattakurs auf der Wiese absolvieren. Dieser musste in den nicht ganz hochseetauglichen Disziplinen „auf einem Bein hüpfen“, „Stelzenlauf“, „Wettrennen“ und „Eierlauf“ abgesegelt werden. Wie es sich für eine richtige Regatta gehört wurden bei der anschließenden Siegerehrung mit Seemannstaufe jede Menge toller Preise verteilt. Vor allem waren die Piratentücher des ESVK heiß begehrt. Den Kindern hat der Tag in jedem Fall sehr gefallen. Zum Dank trugen sie den beiden Organisatorinnen Ivonne und Astrid ein Gedicht vor und schenkten selbst gemachte Erdbeermarmelade und ein Bild.
In diesem Zusammenhang sei auch allen anderen Helfern die sich an der Vorbereitung beteiligt haben ein großer Dank ausgesprochen.
Wer weiß vielleicht sehen wir uns nächstes Jahr zum ESVK Piratentag 2012.
 
 

 
Launischer Petrus bei Regatta um „Silberne Lok2011“
 

Die vom Eisenbahner Segel Verein Kirchmöser am Pfingstwochenende ausgerichtete Traditionsregatta um die „Silberne Lok“ bot für die 96 angereisten Steuerleute und ihre Mannschaften zwei Wettkampftage, wie sie unterschiedlicher nicht sein konnten. Während am Sonnabend Windstärken von 3 bis 4 und herrlicher Sonnenschein jedes Seglerherz höher schlagen ließen, herrschte am Sonntag eine totale Flaute. So konnten leider nicht alle vorgesehenen Regattadurchgänge gestartet werden.
Bei der Pokalregatta der 20er Jollenkreuzer auf dem Breitlingsee siegte die Crew Kai Uwe Lüdke, Karsten Schulz, Carsten Sumpf vom ESVK vor Volker Karnbach, Anreas Hirsch, Daniel Spreer SV Einheit Werder. Titelverteidiger Günther Alsdorf mit seiner Mannschaft Dennis Alsdorf und Uwe Michel (ESVK) belegte Platz 3.
In der Klasse der P-Boote konnten Robert Mayr / P. Hoffmann vom SC Clarholz Hans-Peter und Tobias Fink (Potsdamer Yachtclub) sowie Rex und Monika Rychlitzki (SV Einheit Werder) auf die Plätze verweisen.
Im ESVK internen O-Jollen Duell besiegte Atze Kulik seinen Vereinskameraden Dr. Peter Schulz.
Uwe Hein / Ulf Hollenbach vom Potsdamer Seglerverein setzten sich bei den XY-Jollen vor Andreas Henschel / Jörg Stolze (SC Märkischer Adler) sowie Silke und Matthias Grabow (Potsdamer SV) durch.
Bei den Lasern konnte sich Sebastian Müller (WSV Buckau Fermersleben) gegen Jonas Stolze aus Pritzerbe behaupten, während in der Klasse Laser radial Tom Geyer (SG Einheit) vor Fabian Prochotta (WSV Warendorf) und Daniel Reißmann (SGS Potsdam)erfolgreich war.
In der vom Wassersportverein Buckau Fermersleben e.V. aus Magdeburg ausgerichteten Nachwuchsregatta gab es folgende Ergebnisse: Opti A : 1. Jonas Wrubel - WBF Magdeburg, 2. Marc Munier - Spandauer Yachtclub 3. Sören Leinert - SC Seddin Opti B : 1.Lena Kloß - Segelclub Karolinenhof, Philip Walkenbach – Potsdamer SV 3.Maximilian Gillner - SG Wendenschloß
 
Wir danken den vielen Helfern zu Land und zu Wasser für ihre gute Arbeit.
 
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Jahreshauptversammlung 2011
 


Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des ESVK wurde den Mitgliedern durch die Vereinsleitung der Rechenschaftsbericht 2010 vorgestellt. Nachdem die Verantwortlichen aus dem jeweiligen Resort ihre Tätigkeiten des vergangenen Jahres vorgestellt hatte wurde der Leitung insbesondere dem Schatzmeister durch den Leiter der Revisionskommission seine einwandfreie Arbeit bescheinigt.
In der folgenden Abstimmung wurde die gesamte Leitung einstimmig freigesprochen.
Nach einer kurzen Pause bei strahlendem Sonnenschein auf unserer Terrasse wurden die Pläne für das laufende Jahr vorgestellt und diskutiert. Wir haben wieder viel vor, neben den vielen Verantstaltungen und Festen allerdings auch wieder eine ganze Menge Arbeit, anfangen werden wir damit am 09.04. mit unserem Frühjahrsarbeitseinsatz.
Wir danken den Mitgliedern der Leitung für ihre gute Arbeit.
 
 

 
Sieger beim Fußballturnier 2011
 


Um auch außerhalb der Segelsaison etwas fit zu bleiben trainieren die Segler des ESVK jedes Jahr einmal pro Woche zwischen Oktober und Ostern in der Sporthalle. Meist wird dabei Fußball gespielt um sich auf das traditionelle Fußballturnier, welches jedes Jahr Mitte März von den Sportsfreunden von der SGE ausgetragen wird, vorzubereiten. Auch in diesem Jahr haben wir es trotz Wintersportsaison geschafft eine Mannschaft zu entsenden. Bei der leider etwas geringen Beteiligung von nur 4 Mannschaften konnten wir uns als klar dominierende Mannschaft präsentieren und den Pokal mit nach Kirchmöser bringen. Wir hoffen, dass im nächsten Jahr, in dem sich das Turnier zum 25. Mal jährt wieder ein paar zusätzliche Mannschaften antreten werden.
 
Charly, vielen Dank für die Organisation.
 
 

 
Kinderweihnachtsfeier 2010
 


Der Weihnachtsmann hat auch in diesem Jahr wieder zur Kinderweihnachtsfeier geladen, die meisten ESVK-Jüngsten haben es sich trotz Schneechaos nicht nehmen lassen dieser Einladung nachzukommen. Begleitet von ihren Eltern und Großeltern wurde gespielt, in Begleitung einer Gitarre Weihnachtslieder gesungen und am Basteltisch fleißig gebastelt und gemalt. Als schließlich der Weihnachtsmann zur Tür hereinkam, hatte auch fast jedes Kind ein Gedicht oder Lied vorzutragen und wurde mit einem Geschenk belohnt. Natürlich durfte auch in diesem Jahr eine kleine Hasenwintergeschichte nicht fehlen. Bevor alle den Heimweg antreten mussten, wurde noch zusammen zu Abend gegessen.
 
Vielen Dank an die vielen Weihnachtshelfer.
 
 

 
Der ESVK hat sich wieder etwas verjüngt
Willkommen im Verein Eva Valerie
 


Bereits am 26.09.10 um 23:45Uhr erblickte Eva mit einer Größe von 46 cm und einem Gewicht von 2580g das Licht der Welt. Somit ist die Schwester von Elisa und Tochter von Simone und Erik zur Zeit unser jüngster Vereinsnachwuchs.
 

 
Opti – Oldie 2010
 

„Märkische Adler“ mit Doppelsieg bei der Gaudi – Wettfahrt Die traditionell zum Saisonabschluss vom ESVK ausgerichtete Opti–Oldie Regatta erfreute sich in diesem Jahr einer um 30 % verbesserten Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr. 45 „tollkühne“ Frauen und Männer hatten teilweise weite Anfahrtswege in Kauf genommen, um mit ihren „wackligen Kisten“ bei diesem Spektakel an den Start zu gehen. Bei strahlendem Sonnenschein und ca. drei bis vier Windstärken herrschten optimale Segelbedingungen, so dass die drei geplanten Wettfahrten absolviert werden konnten. In der Gruppe der „Leichtgewichte“ ließ Martina Braune vom SC „Märkischer Adler“ von Beginn an keine Zweifel daran, wer der Chef in dieser Gruppe war. Sie belegte in allen drei Rennen den ersten Platz und wurde so auch Gesamtsiegerin. Auf Rang zwei landete Dieter Vahle vom Wassersportclub Zehdenick. Einen hervorragenden dritten Platz ersegelte sich der älteste Teilnehmer, Joachim Berger (SG Einheit), der mit seinen fast 70 Jahren eindrucksvoll beweisen konnte, dass er „es immer noch drauf hat“. Bei den „schweren Jungs“, einer reinen Männergruppe, gelang Andreas Hentschel von den “Märkischen Adlern“ der Sprung aufs oberste Treppchen. Er konnte Uwe Michel vom Veranstalter ESVK auf Platz zwei verweisen. Dritter dieser Gruppe wurde Martin Vahle aus Zehdenick. Durch die Siege von Martina Braune und Andreas Hentschel gewann der SCMA natürlich auch den Mannschaftspokal. Bestes Paar wurden Sabine Greiner und Peter Schrader vom Märkischen Seglerverein Stahl Beetzsee. Leider mussten drei Aktive mit dem feuchten Element intensivere Bekanntschaft machen. Bei ca. 11° C Wassertemperatur sicher kein reines Vergnügen. Die Sicherungsboote griffen sofort ein und halfen. Das deftige, heiße Eisbein, welches im Anschluss an die Regatta aufgetischt wurde, sorgte dafür, dass auch diesen unglücklichen „Bademeistern“ schnell wieder warm wurde. Nach der Siegerehrung klang die gelungene Veranstaltung in gemütlicher Runde bei Live – Musik vom Wilbury Clan in der neu gestylten ESVK-Gaststätte aus.


 
hier die Ergebnislisten
 
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Absegeln 2010
 

Am 02.10.2010 fanden sich die Mitglieder und Gäste des ESVK pünktlich 13:30Uhr am Flaggenmast ein um den letzten offiziellen Worten unseres Vereinsvorsitzenden in der Segelsaison 2010 zu lauschen. Nach der kurzen Ansprache in der noch einmal kurz von den Ereignissen des Jahres berichtet wurde, wurde die Saison mit einem dreifachen "Gode Wind" beendet. Danach fand bei gutem Segelwetter unsere traditionelle Geschwaderfahrt statt. In diesem Jahr wurden die Segler vom Sportsfreund Jens Euken als Flaggschiff angeführt. Im Anschluss an die Regatta gab es etwas Leckeres vom Grill, so dass die Mitseglern der diesjährigen Vereinsmeisterschaft (3 Wettfahrten verteilt über die gesamte Saison) wohl gestärkt ihre Sieger ehren konnten.
Zu guter Letzt wurde noch das wahrscheinlich längste Projekt der Vereinsgeschichte mit der Einweihung unserer neuen Vereinskneipe beendet. Die Umgestaltung und Erneuerung der kleinen Bar wurde bereits 1995 in einer Vereinsversammlung beschlossen aber aus Zeit und Geldgründen immer wieder nach hinten geschoben. Letztlich hat sich Günther Alsdorf dieses Projekt zu Eigen gemacht und viele andere Mitglieder und Gäste dazu motiviert den Bau voranzutreiben. Nachdem er einige Worte dazu gesprochen hatten wurden die Gäste vom Gaststättenteam im neuen Gastraum begrüßt. Im Anschluss wurde die neue Bar gebührend eingeweiht.


 
hier noch einige Bilder vom Tag
 

 

 
Das war der Kaktus Cup 2010
 

Am Wochenende vom 18.-19.09. wurde bei uns wieder die stachligste Regatta des Jahres ausgesegelt. Beim Kaktuscup 2010 gingen 27 Boote aus 3 Bootsklassen an den Start. Bei gutem Wind, der für einige der Teilnehmer zuweilen etwas heftig wehte, wurden 4 Wettfahrten gesegelt. Einige Segler nutzten diese Bedingungen dazu ihre Boote und Segel gründlich durchzuspülen, bei den Kenterungen kam es aber zu keinem großen Schaden und alle Bademeister konnten die Regatta auch spätestens im nächsten Rennen fortsetzen. Der Kaktuscup war gleichzeitig der Auftakt zum Brandenburg Cup 2010/11 der Ixylon Klasse, die nächste Veranstaltung hierzu findet mit der Kontiki Regatta im Frühjahr 2011 bei den Sportsfreunden vom MSVB statt.
Bleibt nur noch allen Aktiven und Helfern Danke zu sagen und auf Wiedersehen zum Kaktuscup 2011.
 
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hier geht es zu einigen Impressionen vom See
 

 

 
Jüngster Vereinsnachwuchs - >Julius Erich Rudolf Klose
 


Am 26.07.10 um 17:37Uhr erblickte Julius mit einer Größe von 51 cm und einem Gewicht von 3750g das Licht der Welt. Somit ist der Sohn von Annett und Christian zur Zeit unser jüngster Vereinsnachwuchs.
 

 
Die Silberne Lok 2010 ist Geschichte
107 Segelboote auf den Gewässern rund um Kirchmöser - 20er Landesmeistertitel geht an den ESVK  

Dass die durch den Eisenbahner Segel Verein ausgerichtete Regatta um die „Silberne Lok“ auch nach 40 Jahren nichts von ihrer Attraktivität eingebüßt hat, bewies am vergangenen Wochenende wieder einmal die hohe Teilnehmerzahl. Auch die Nachwuchssegler waren bei der „Silbernen Lok“ am Start. Parallel zur „großen“ Regatta richtete der Wassersportverein Buckau-Fermersleben e.V. aus Magdeburg auf dem Plauer See wieder seine traditionelle Wettfahrt in den Klassen Optimist A und B aus. Trotz der kühlen Witterung waren in elf verschiedenen Klassen 107 Boote am Start. Ein frischer, böiger Wind, durchsetzt von unangenehmen Regenschauern verlangte am ersten Wettfahrttag den Aktiven vollen Einsatz ab. Trotz dieser widrigen Umstände konnten alle geplanten Wettfahrten ausgetragen werden. Im Kurs auf dem Plauer See und dem Quenzsee gingen die Segler in nur einer Wettfahrt an den Start. Bei den Kielbooten erreichte hier die ESVK-Crew Jörg Höfer, Regina Brückmann, Karin Alsdorf als erste das Ziel und konnte das BSVQ-Team Jörg und Kati Seifert, Torsten Postrach sowie Dirk, Niklas und Anja Cuno, Christof Neumann aus Buckau-Fermersleben auf die Plätze verweisen. In der Klasse der 30er Jollenkreuzer siegten Heiko Brandt / Holger Reiche (MSVB). Bei den SR-Kreuzern ging der erste Platz an Jörg Engler, Mike Banasiak und Rolf Thiele von der SG Einheit. Auf dem Breitlingsee wurden am Sonnabend drei Wettfahrten ausgesegelt. Der vierte und letzte Start erfolgte am Sonntag bei deutlich besserem Wetter. Der Wanderpokal der R-Kreuzer wurde hier durch das Team Jörg Witte, Thomas Bechert, Martin Herbst vom TSG Berlin-Grünau erkämpft. Den zweiten Platz belegten Günther und Dennis Alsdorf, Uwe Michel (ESVK) vor Kai-Uwe Lüdtke, Karsten Schulz, Daniel Becher vom Yachtclub Berlin-Grünau. Bei den 15er Jollenkreuzern hatten am Ende Robert Heymann und Thomas Schüler (MSVB) den Steven vorn. Den zweiten Platz ersegelten Steffen Höfer und Harald Klose (ESVK) vor Gerd Franz / Mario Ganzer (SG Einheit). In den übrigen Bootsklassen wurden folgende Sieger ermittelt: Ixylon – Andreas Hentschel / Jörg Stolze (SCMA), Laser – Jonas Stolze (Wasserfreunde Pritzerbe) , Laser Radial – Nele Birke (SV Rahnsdorf) Bei der Nachwuchsregatta gab es folgende Ergebnisse: Opti A – 1. Moritz Rüster (Bad Saarow), 2. Jördis Leinert (SC Seddin), 3. Florian Weichert (SC Krüpelsee) Opti B –1. Lucas Schlüter (Potsdamer SV), 2. Christian Däbel (SC Rheinsberg), 3. Paul Schropsdorf (Potsdamer SV). Das Landprogramm hatte dieses Jahr ebenfalls wieder eine Menge zu bieten, vom Grill, Kuchenbasar bis hin zu Eierkuchen und Fischbrötchen war für das leibliche Wohl gesorgt worden. Auf dem traditionellen Regattaball mit Livemusik konnten sich die Seglerinnen und Segler am Samstagabend bei guter Musik und leckeren Cocktails bis spät in die Nacht amüsieren. Ein Dank gilt allen Beteiligten an der Organisation der Silbernen Lok!

 
die Ergebnislisten findet ihr hier
hier ein paar Bilder
 

 
1. Vereinsmeisterschaft und Frühlingsfest 2010
 

Am Wochenende wurde die 1. Wettfahrt zur Vereinsmeisterschaft 2010 durchgefürt, zum Start fanden sich 19 Boote ein, gesegelt wurde bei leichtem Wind ein Kurs auf dem Plauer See. Nach der Wettfahrt wurde bis in den späten Abend hinein unser Frühlingsfest gefeiert. An dieser Stelle herzlichen Dank an die Organisatoren und die vielen fleißigen Helfer.

 

 
Frühjahrsputz beim ESVK
 

Am 10.April 2010 trafen sich die Segler des ESVK zum traditionellen Frühjahrsputz auf dem Vereinsgelände. 72 Sportfreunde waren dem Aufruf gefolgt, so dass für alle anstehenden Arbeiten genügend fleißige Hände zur Verfügung standen.
Hauptprojekt war die Installation einer Beleuchtung auf den Steganlagen. Weiterhin konnte die neue Jollenslipanlage fertig gestellt und weitere Restarbeiten vom Herbsteinsatz abgeschlossen werden.
Die Geländer zur Uferböschung am Flaggenmast und am Grillplatz erhielten einen neuen Farbanstrich. Außerdem wurden Beet- und Rasenflächen sowie die Dachrinnen von Laubresten befreit. Für eine gute Verpflegung aller Helfer sorgte in bewährter Form das Team der Vereinsgaststätte um Jörg Briehn.

 

 
Winterwanderung 2010
 

Klirrende Kälte und schneebedeckte Landschaften motivierten am Samstag 16.01.2009 über 60 Wassersportler des ESVK die jährliche Auftaktveranstaltung in eine „echte“ Winterwanderung zu verwandeln. Los ging es am Obelisken in Kirchmöser West in Richtung Plaue über Felder und Wiesen in die Gartenstadt. Hier trennten sich die Truppe und ein Teil nahm eine „Abkürzung“ direkt zurück ins Bootshaus. Der andere Teil genoss an diesem schönen Wandertag noch ein Ausflug durch das Fischerstädtchen Plaue. Im Bootshaus erwartete die Teilnehmer dann nach 2-stündiger Wanderung Glühwein und gegrillte Bratwurst. Der Tag endete mit einem gemütlichen Beisammensein im Bootshaus und weckte schon leichte Vorfreude auf die kommende Saison.
 

 
Jüngster Vereinsnachwuchs - Ludwig Alsdorf
und ein neues Mitglied - Maike Kulik in der Januarversammlung als Vereinsmitglied aufgenommen
 


Ludwig Alsdorf wollte nicht bis 2010 warten und kam am 30.12.09 um 13:53Uhr mit einer Größe von 48 cm und einem Gewicht von 2760g zur Welt. Der Bruder von Lucia und Sohn von Ivonne und Dennis Alsdorf ist damit zur Zeit der jüngste Vereinsnachwuchs.
 
In der Mitgliederversammlung im Januar wurde Maike Kulik von den anwesenden Mitgliedern als Jugendmitglied aufgenommen.
 

 
Kinderweihnachtsfeier 2009
 

 


Auch in diesem Jahr sind wieder mehr als 20 Kinder dem Ruf des Weihnachtsmanns gefolgt und haben begleitet von ihren Eltern bzw. Großeltern an der ESVK Kinderweihnachtfeier teilgenommen. Die Feier wurde in diesem Jahr von den Frauen super organisiert, dabei konnten die Kinder am Basteltisch u.a. Sterne mit persönlicher Widmung (Foto) für den Weihnachtsmann. Um dem Weihnachtsmann und seinem Engel den Weg in unsere Mitte zu weisen wurden von den Anwesenden Weihnachtslieder unter Begleitung einer Gitarre und eines Akkordeons gesungen (vielen Dank den Beiden für die Begleitung). In der anschließenden Bescherung wurde von den Kindern so manches Gedicht bzw. Lied vorgetragen und der gebastelte Weihnachtsstern übergeben, dafür hatte der Weihnachtmann natürlich auch für jedes Kind ein Geschenk in seinem Sack. Auch die im Anschluss von einer Oma vorgetragene Weihnachtsgeschichte konnte die Kinder auf den Sitzen fesseln. Natürlich blieb den Kindern auch genügend Zeit zum spielen und toben, bevor zum Abschluss von der Gaststättencrew noch ein leckeres Kinderessen aufgetischt wurde.
 

 
Vereinsarbeitseinsatz Herbst 2009
 

Am 14.11.09 trafen sich knapp 90 Sportler vom ESVK zum halbjährlichen großen Arbeitseinsatz auf dem Vereinsgelände. Neben den jährlich anfallenden Reparatur- und Wartungsarbeiten zur Werterhaltung und zum "Winterfest machen" (Dachrinnen reinigen, Laub beräumen, Quersteg zum Schutz in den Hafen einschwimmen, ...) des Geländes wurden dieses Jahr auch einige Großprojekte in Angriff genommen. So wurde die komplette Giebelwestseite von Schuppen 6 erneuert, es wurde begonnen die Jollenslipanlage zu erneuern, auf dem Grillplatz wurde das Schilfdach über dem Grill neu eingedeckt und es wurde kräftig weiter an unserem neuen Gastraum gearbeitet. Dabei mußten neben den eigentlichen Arbeiten am Gastraum auch Arbeiten an der Elektrik vorgenommen und eine Wand des großen Saales tapeziert werden. Zusätzlich wurde der Derick (unser 12t Kran) gewartet und eine Schulung für Sportsfreunde durchgeführt die sich dazu bereit erklärt haben in Zukunft den Kran bzw. unseren Bockkran zu bedienen. So wurde mit zwei kleinen Unterbrechungen von 08:00 bis 16:00 Uhr (teilweise bis zum Einbruch der Dunkelheit) gearbeitet und dabei über 700 Arbeitsstunden abgeleistet. In den zwei Pausen wurden alle Helfer wieder von unserem Wirt verpflegt.
Allen Helfern und besonders den einzelnen Projektverantwortlichen, die sich zum Teil schon Tage vorher mit Materialbeschaffung und Planung beschäftigten und so auch für einen reibungslosen Ablauf gesorgt haben, einen großen Dank.
 
hier ein paar Bilder
 

 
Jüngster Vereinsnachwuchs - Maike Kulik
 


Am 16.10.09 um 18:30Uhr erblickte Maike Kulik mit einer Größe von 47 cm und einem Gewicht von 2690g das Licht der Welt. Somit ist die Schwester von Henrik und Tochter von Susann und Mathias Kulik zur Zeit unser jüngster Vereinsnachwuchs.
 

 
Das war die Opti Oldie Regatta 2009
 

Der Blick aus dem Fenster beim Frühstück verhieß am letzten Sonnabend nichts gutes. Aus einem grauen, Wolken verhangenem Himmel fiel bei Temperaturen von 6° C ein leichter Sprühregen auf die Erde. Eigentlich kein Wetter, um auch nur einen Gedanken an Wassersport zu verschwenden. Das sahen aber die 31 Teilnehmer der Opti Oldie Regatta beim Eisenbahner Segel Verein Kirchmöser, die neben den Vereinen aus Brandenburg auch aus Rathenow, Finow und Zehdenick angereist waren, ganz anders. Und sie sollten mit ihrem Optimismus Recht behalten. Pünktlich zur Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden Uwe Michel hatte Petrus ein Einsehen und stellte seine „Berieselung“ ein. Bei einem öffentlichen Wiegen wurden die Segler in zwei Gruppen aufgeteilt. Acht Leichtgewichte (bis 75 kg) und 23 „schwere Jungs“ ermittelten in drei Wettfahrten die „Meister der Nussschalen“. Beim ersten Start um 11.00 Uhr hatte der Wind auch etwas aufgefrischt, so dass gute Segelbedingungen gewährleistet waren. Sieger bei den Leichtgewichten wurde Christian Eckart vom SV Stahl Finow vor Michael Schneider und Martina Braune vom SC „Märkischer Adler“. Bei den Schwergewichten hatte am Ende Matthias Schmidt (Rathenower Wassersportverein) den Steven vorne. Er konnte Jörg Reißland (SV Stahl Finow) sowie Uwe Michel (ESVK) auf die Plätze verweisen. Ein Achtungserfolg in dieser Gruppe gelang dem ältesten Teilnehmer Joachim Berger von der SG Einheit Brandenburg, der mit fast 69 Jahren den vierten Platz ersegelte. In der Vereinswertung setzte sich der SV Stahl Finow vor den Rathenower Wassersportlern und dem Veranstalter ESVK durch. Bestes Paar wurde Andreas Hentschel / Franziska Leue (SCMA).
Einen „Kenterkönig“ gab es bei nur 6° C Wassertemperatur glücklicher Weise nicht.
 
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Kaktus Cup 2009 bei Sonnenschein und Wind
 


Brandenburgs Jollensegler trafen sich vom 19. - 20.09.09 beim Eisenbahner Segelverein in Kirchmöser. Gesegelt wurde um die einzigen Kakteentrophäen des Segelsports. Zu Sticheleien kam es jedoch nur zwischen den stacheligen Gewächsen. Auf dem Wasser gingen die Segler während der Wettfahrten fair miteinander um. Am Samstag frischte der Ostwind bis zu drei Windstärken auf und ermöglichte die Austragung der drei geplanten Wettfahrten an diesem Tag. Der leicht drehende Wind wirbelte das Regattafeld zwischenzeitlich immer wieder durcheinander, so dass am Ende nur wenige Segler konstante Platzierungen erreichten. Der Sonntag blieb leider aufgrund des fehlenden Windes ohne eine weitere Wettfahrt. Die Konstanz einiger Sportsfreunde zahlte sich letztendlich im Gesamtergebnis aus. So ersegelte sich Lukas Feuerherdt vom Segelclub Märkischer Adler in der Bootsklasse Laser / Standard den ersten Platz vor Jonas Stolze (Wasserfreunde Pritzerbe) und Steffen Becker vom Wassersportverein Buckau Fermesleben. In der Klasse Laser /Radial gewann Sebastian Müller vom Wassersportverein Buckau Fermesleben. Zweiter wurde Carsten Walther der Regatta-Segler-Neuruppin. Platz drei ging an Tom Geyer von der SG Einheit Brandenburg. In der Klasse der O-Jollen ersegelte sich Wilfried Höfer den ersten Platz vor Dirk Zielke (beide ESVK 1928). Bei den Ixylons gewann Torsten Rabes mit Tochter Lisa Rabes vom SC Märkischer Adler. Auf Platz zwei und drei segelten sich jeweils die Crews Dennis Alsdorf / Steffen Fenger (ESVK 1928) und Udo Raeuber mit David Greiner vom MSVB.
 
Die Ixylon-Klasse, welche am Samstag den Sieger des „Brandenburg Cup 2008/09“ ehrte, gab mit dem Kaktus Cup auch wieder den Auftakt zur neuen Regattaserie des Brandenburg Cup 2009 / 2010.
Der Brandenburg Cup ermittelt aus fünf Regatten den besten Steuermann der Ixylons. Dazu zählt der Kaktus Cup (ESVK), das Kontiki Rennen (MSVB), die Silberne Lok (ESVK), der Bollmanncup (SCMA) und die Brandenburger Regattatage (SG Einheit).
Der Sieger des Brandenburg Cup 2008 / 2009 heißt Dennis Alsdorf mit seinem Vorschoter Steffen Fenger vom ESVK 1928. Auf die Plätze wurden Andreas Hentschel und Florian Mewes (SCMA / MSVB) sowie Martina Braune mit Lars Löbert (SCMA / MSVB) verwiesen.

 
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Sommercamp der Nachwuchssegler des ESVK 2009
 



Vom 07. bis zum 09. August fand das erste offizielle Sommercamp der Jüngsten auf Kiehnwerder statt. Die vom ESVK organisierte Veranstaltung wurde auch von anderen Vereinen und Segelneulingen zum Schnuppern und Beschnuppern angenommen. So kamen 13 Kinder mit insgesamt 9 Zelten und 8 Booten, um bei Kaiserwetter das Wochenende im Freien zu verbringen. Auf dem Programm an Land standen Spiel, Spaß, Baden, Lagerfeuerromantik und eine Schatzsuche. Das Angebot zum Anfängersegeln mit Anleitung im Opti wurde von den meisten Kleinen gerne angenommen.
 
Dank der guten Organisation wurde das Sommercamp zu einem Erfolg.
Erwähnen möchte ich besonders:
 •  den BSVQ, der uns sein sehr gepflegtes Gelände zur Verfügung gestellt hat,
 •  Onkel Jörg, der uns unentgeltlich mit Nudeln und Hortsoße verwöhnt hat,
 •  Maxe und Susan, die u. a. eine ausgezeichnete Soljanka gesponsort haben,
 •  Michi, der uneigennützig als Personen- und Schwertransporter mit dem Trainerboot
     unter anderem die Optis auf die Insel gebracht hat
 
Mast und Schotbruch Harald
 
hier noch ein paar Bilder von der Insel
 

 
Sommerfest und zweiter Lauf zur Vereinsmeisterschaft 2009
 

Der zweite Lauf zur unserer Vereinsmeisterschaft begann mit reichlich Wind und wurde von einigen zum Teil heftigen Regenschauern begleitet, nachdem die düstere Wolke durchgezogen war wurde es aber doch noch ein angenehmer Segeltag bei dem der Großteil des Feldes das Ziel erreicht hat. Beim anschließenden Sommerfest, welches in diesem Jahr zu einem großen Teil unserem Vereinsnachwuchs gewidmet war, spielte das wieder Wetter mit. So konnten nicht nur die "Alten" gemütlich bei Kaffee und Kuchen und später bei Bier und Gegrilltem klönen auch die Jüngsten konnten sich an verschiedenen Stationen amüsieren. So konnten sie Knoten üben, beim Ausmalen von Booten die einzelnen Bootsteile kennenlernen oder beim Stiefel-Weitwurf ihre Kräfte messen. Ein Höhepunkt der Veranstaltung war mit Sicherheit das Opti-Wettpaddeln, bei dem natürlich die Väter die Paddel schwingen mussten.
Den Ausklang fand das Sommerfest wieder mit einem Feuerwerk über dem Plauer See (vielen Dank an den Fischer Jakobi).
 
Allen Organisatoren, Helfern, Kuchen und Salatlieferanten einen großen Dank.
 

 
Segler mussten bei der "Silbernen Lok" gegen Sturmböen ankämpfen
 


Der Windgott stellte die Teilnehmer der Traditionsregatta um die "Silberne Lok", die am vergangenen Wochenende vom Eisenbahner-Segel-Verein 1928 e.V. ausgerichtet wurde, am ersten Wettfahrttag vor eine harte Bewährungsprobe. Eine durchgängige Windstärke 5, die in Spitzenböen bis zur 8 auffrischte, verlangte den Seglern auf den 52 Booten höchstes sportliches Können ab. Trotzdem konnten alle geplanten Wettfahrten durchgefürt werden. Glücklicher Weise gab es nur minimale Materialschäden. Am Sonntag hatte Rasmus offenbar seine Kräfte verbraucht und ließ es bedeutend gemütlicher angehen. Parallel zur "großen" Regatta richtete der Wassersportverein Buckau-Fermersleben e.V. aus Magdeburg wie in jedem Jahr auf dem Plauer See eine Wettfahrt für die Nachwuchssegler in den Klassen Optimist A und B aus. Hier gingen 28 bzw. 33 Boote an den Start. Die schwierigen Windverhältnisse machten den Kindern in ihren "Nussschalen" natürlich noch deutlich mehr zu schaffen, als den Erwachsenen. Nach dem in der zweiten Wettfahrt nicht einmal die Hälfte der gestarteten jüngsten Teilnehmer der Optis B das Ziel erreichte, entschied die Regattaleitung, den geplanten dritten Start in dieser Klasse ausfallen zu lassen. Am Samstag Abend wurde trotz des anstrengenden Segeltages auf dem Regattaball noch bis Morgens um 03:30Uhr kräftig gefeiert.
Die Organisatoren vom ESVK danken allen Sportfreunden die durch ihren Einsatz dazu beigetragen haben, die "Silberne Lok" wieder zu einem vollen Erfolg werden zu lassen. Ein besonderer Dank geht an die DRK-Wasserwacht, an unseren Nachbarverein ESCK der sein Gelände als Sattelplatz für die Optis zur Verfügung gestellt hat, das Gaststättenteam um Jörg Briehn sowie an alle Helfer die im Hintergrund dazu beigetragen haben die Regatta so zu gestalten.
 
die Ergebnislisten findet ihr hier
 

 
80 Jahre ESVK
 
Am Samstag den 28 Juli 2008 feierten die Segler des ESVK 1928 ihr 80 jähriges Vereinsjubiläum. Nach einer kurzen Ansprache des Vereinsvorsitzenden Uwe Michel wurde bei herrlichem Wetter direkt vor dem Verein eine Regatta mit Ziel Breitling See gestartet. Auf dem Rückweg vom Zielbereich wurden die Segler (begleitet auch durch einige Motorboote) durch das diesjährige Flagschiff R 939 im Rahmen einer Geschwaderfahrt wieder in den Hafen geführt.
Beim anschließenden Sommerfest konnten sich die Mitglieder, Gäste und Besucher zuerst bei Kaffee und Kuchen stärken und eine Modenschau bewundern, später fand der Tag bei Schwein vom Spieß und Freibier seine Fortsetzung und durch ein großes Feuerwerk (Dank an den Plauer Fischerjakobie) am späten Abend seinen Höhepunkt. Am Sonntag lud der Verein noch zum "Frühschoppen der 80 Rollmöpse".
Zwischenzeitlich wurde den Sportsfreunden durch die Wettergötter, in Form eines kurzen aber starken Gewittergusses, noch einmal in Erinnerung gerufen, dass die 80 jährige Geschichte nicht nur von sonnigem Wetter und Festlichkeiten geprägt war. Womit an dieser Stelle ein kleiner Abstecher in die Geschichte des ESVK angebracht wäre:
 
Man schrieb den 21.Juni 1928. Die Eisenbahn hatte nach dem 1. Weltkrieg große Flächen der Halbinsel Kirchmöser übernommen und das RAW Brandenburg West gegründet. Viele meist junge Eisenbahner, die aus den verschiedensten Gegenden Deutschlands kamen, fanden hier Arbeit und eine neue Heimat. Die Nachfrage nach sportlicher Betätigung wuchs ständig. Nach Vorbesprechungen mit bereits bestehenden kleineren Vereinen und Interessenten reifte der Entschluss zur Gründung eines gemeinsamen starken Vereins. So wurde an diesem Tag der Reichsbahn-Sport-Verein Brandenburg-West aus der Taufe gehoben. Einige Abteilungen wie Segeln, Fußball und Kanu nahmen sofort ihre Arbeit auf. Der Wassersportabteilung wurde das Gelände am Werkshafen übergeben, das sie auch heute noch besitzt. Am Anfang stand vor den Segelfreuden jedoch harte Arbeit. Um auf dem neuen Domizil Anlegemöglichkeiten und Winterstände zu errichten, hatte jedes Mitglied im ersten Jahr 60 Arbeitsstunden zu leisten. Im Hafen entstand die erste Steganlage. Als Bootsschuppen stellte das RAW eine Baracke zur Verfügung, die im Werk demontiert und auf dem Vereinsgelände wieder aufgebaut wurde. Mit welchen Mühen diese Arbeit verbunden war, lässt sich aus heutiger Sicht nur noch schwer nachvollziehen. Doch auch der Segelsport kam nicht zu kurz. Schon am 8. September 1929 wurde die erste Regatta auf dem Plauer See gestartet. Bis in die Mitte der dreißiger Jahre fand ein sportliches und geselliges Vereinsleben statt. Bei Kriegsbeginn 1939 hatte die Abt. Wassersport noch 195 Mitglieder. Im Verlauf der Kriegsjahre ging der Sportbetrieb immer weiter zurück. Am 4.April 1949 gab die Rote Armee das bis dahin besetzte Bootshausgelände wieder frei. Jetzt begann das Vereinsleben erneut mit Arbeit. Der neue Vereinsname lautete nun BSG Lokomotive Kirchmöser, Sektion Segeln. Zum Tag des Eisenbahners, der immer am ersten Juniwochenende begangen wurde, konnten sieben Segeljollen "Pirat", teils selbst gebaut, getauft werden. Damit war eine gute Grundlage für eine erfolgreiche Jugendarbeit geschaffen. Für die DDR - Segelmeisterschaften im August 1957 auf dem Breitlingsee wurde dem Verein die Organisation übertragen. Im September 1969 entstand zur Verbesserung der Freizeitmöglichkeiten auf der Insel Kienwerder ein Vereinsstützpunkt mit Steganlage. Die im Juni 1970 erstmals ausgesegelte "Silberne Lok" und ab 1975 dazu noch Freundschaftswettfahrten in allen Klassen entwickelten sich bis in die heutige Zeit zu einem Großereignis des Segelsports im Land Brandenburg. Nach der Wiedervereinigung entfiel die Unterstützung durch die Trägerbetriebe und damit auch der Status einer Betriebssportgemeinschaft. Der Name wurde in "Eisenbahner Sportverein Kirchmöser, Sektion Segeln" geändert. In den 90er Jahren investierte die Sektion besonders viel Zeit und Geld in die Jugendarbeit. Berufungen von kirchmöseraner Seglern in den D- und DC-Kader, Siege bei Landesmeisterschaften sowie das Erringen des Titels eines deutschen Vizemeisters und eines deutschen Juniorenmeisters waren der Lohn für dieses Engagement. Vor der Jahrtausendwende war der Weiterbestand der Sportvereine in Kirchmöser in der bisherigen Form auf einmal auf das Höchste gefährdet. In der Tagespresse wurden bereits Pläne von potentiellen Investoren vorgestellt, die auf den Sportanlagen Eigenheime mit privaten Bootsanlegern errichten wollten. Zum Glück konnte diesen Spekulanten Einhalt geboten werden. Durch Vermittlung des zentralen Betriebsrates der Deutschen Bundesbahn und unter Berücksichtigung der historisch entstandenen Eisenbahnertradition der Vereine gelang es, einen Kauf der betreffenden Grundstücke durch die langjährigen sportlichen Nutzer auszuhandeln. Mit dem Erwerb des Vereinsgeländes wurde ein entscheidender Schritt für die Zukunft vollzogen. In diesem Zusammenhang trat die Abt Segeln im Einvernehmen mit den anderen Abteilungen aus dem Eisenbahner Sportverein Kirchmöser aus. Seit dem 3. September 1999 trägt der Verein den Namen: Eisenbahner Segelverein Kirchmöser 1928 e.V. Auch unter dem neuen Namen wurden alte Traditionen fortgesetzt. Mit 20 Arbeitsstunden pro Jahr ( viele Mitglieder haben bedeutend mehr auf dem Konto ) beteiligen sich die Segler an der Modernisierung ihres Hafengeländes. So entstand in den letzten Jahren ein kleines Schmuckstück am Ufer des Plauer Sees. Die Außenanlagen des Vereinsgebäudes wurden neu gestaltet, die Sanitäranlagen wurden modernisiert und erhielten eine Solaranlage zur Aufbereitung des Duschwassers. Bei aller Arbeit kam jedoch nie die Freude am Segelsport zu kurz.
Vielen Dank allen Organisatoren und Helfern dieser und der vorhergehenden Veranstaltungen.
 
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