Hier findet ihr zukünftig alle Neuigkeiten und Ergebnissen der in unserem Verein ausgetragenen Regatten. Gern können Vereinsmitglieder auch über ihre Erlebnisse bei Regatten in anderen Vereinen berichten.

Segler mussten bei „Silberner Lok“ gegen Sturmböen bis Stärke 8 ankämpfen

Bericht von Detlef Mierke

55 Freizeitkapitäne und ihre Crews hatten sich für die Teilnahme an der Traditionsregatta um die „Silberne Lok“, die am Pfingstwochenende vom Eisenbahner-Segel-Verein 1928 e.V. in Kirchmöser ausgerichtet wurde, angemeldet. Der Windgott stellte gleich am ersten Wettfahrttag die angereisten Segler vor eine harte Bewährungsprobe.

Jeder Segler musste für sich und seine Crew selbst entscheiden, ob er sich dieser gewachsen fühlte. Eine durchgängige Windstärke 5, die in Spitzenböen bis zur 8 auffrischte, verlangte den Aktiven, die sich trotz dieser widrigen Voraussetzungen zu einem Start entschieden hatten, höchstes sportliches Können ab. Besonders hervorzuheben ist der Mut der Nachwuchssegler, von denen sich aus der Gruppe der Laser 4.7 und der Opti B jeweils vier Teilnehmer sowie auch das Team des 420er‘s dazu entschlossen, sich ebenfalls dieser Herausforderung zu stellen. Drei Opti’s und dem 420er aus Wusterwitz gelang es, diesen stürmischen Regattadurchgang bis zum Ende duchzusegeln. Bei den durch ihre Bauform weitaus kippligeren Lasern konnten sich nur die ESVK Starter Friedrich Klose und Florian Mierke nach mehreren Kenterungen mit Wiederaufrichten durchsetzen und das Ziel erreichen.
Auch bei den Erwachsenen hinterließ dieser Härtetest seine Spuren. Nicht in jedem Fall wurde der Mut zum Start auch belohnt. Es gab Kenterungen bei den Jollen, wie auch bei den P- und R-Kreuzern. Glücklicher Weise kam kein Segler zu Schaden.
Der ESVK möchte sich in diesem Zusammenhang besonders herzlich bei dem unbekannten Fahrer des roten Motorboots vom Typ Lotus bedanken, der sich in selbstloser Weise an der Bergung einer gekenterten O-Jolle beteiligte.
Am Sonntag hatte Rasmus offenbar seine Kräfte verbraucht und ließ es bedeutend gemütlicher angehen. Leider war es durch den nun zu geringen Wind nur möglich, einen Teil der noch geplanten Wettfahrten auszusegeln.

Nach der Auswertung aller absolvierten Regattadurchgänge konnten an diesem Tag folgende Sieger und Platzierte durch den Vorsitzenden des ESVK, Uwe Michel, geehrt werden:
15er Jollenkreuzer
1. Robert Mayr/ Falko Ronnebaum (SLRV/ SCC)
2. Mark Müller/Rüdiger Falk ( CKA PSV 1908 )
3. Michael Keitzl /Mathias Keitzl ( ESVK )
20er Jollenkreuzer
1. Günther Alsdorf, Jörg Miethe, Guido Otto ( ESVK )
2. Steffen Höfer, Sascha Scharfe, Lisa Höfer ( ESVK )
3. Jens Euken, Ronald Lau, Axel Bauer ( ESVK )
SR – Kreuzer
1. Birger Griesch / Kirsten Griesch ( SGS Potsdam )
2. Matthias Riese / Britta Neustadt ( BSVQ /MSVB )
Kielboote
1. Hartmut Fenger (ESVK )
2. Dieter Saeger ( ESCK )
3. Dietmar Bley ( ESVK )
Ixylon
1. Heiko Sperling / Marius Seidel ( SVKL/S)
2. Christian Seeger / Jan Unger (RSC )
3. Heiko Brandt / Börge ( MSVB )
O-Jolle
1. Uwe Michel ( ESVK )
2.Volker Kirstein ( ESVK )
3. Joachim Berger ( SGE )
Diesen beachtlichen 3. Platz in dieser Bootsklasse ersegelte er sich als der mit 78 Jahren älteste Teilnehmer der diesjährigen „Silbernen Lok“.

Bei den Nachwuchsseglern konnten sich die folgenden Starter über ihre Ehrungen freuen:
420er
1. Larissa Braune / Annika Krusche SV Wusterwitz
Laser 4.7
1. Friedrich Klose ( ESVK )
2. Florian Mierke ( ESVK )
3. Elisa Alsdorf ( ESVK )
Opti B
1. Malte Marquardt (SVEW)
2. Pauline Fenger (ESVK )
3. Max Kinner ( SVKL/S )
Opti C
1. Lucia Alsdorf ( ESVK )
2. Eva Alsdorf ( ESVK )
3. Max Willi Fenger ( ESVK)

Die Ausrichtung eines solchen Events ist nur mit einer funktionierenden Struktur im Verein möglich. Deshalb möchte sich die Leitung des Eisenbahner Segelvereins Kirchmöser nochmals bei allen fleißigen Helfern bedanken. Ohne die Einsatzbereitschaft des Hafenmeisterteams, der Gaststättencrew, der Betreuer auf dem Wasser und an Land, der Kampfrichter und nicht zuletzt der Seglerfrauen, die mit ihren Kuchen und dem Angebot leckerer Eierkuchen wieder einmal dazu beitrugen, die „Silberne Lok 2019“ zu versüßen, wäre diese Veranstaltung nicht das, was sie heute darstellt.

Ahoi!